Februar 2005
Das stetig wachsende Fahrzeugaufkommen in den industrialisierten Gesellschaften ist
für Regierungsbehörden zu einem ernsthaften Umweltproblem geworden, da mit der Zahl
der Kraftfahrzeuge die Schadstoff-Emissionen ansteigen. Dem soll mit neuen Gesetzen,
die die Grenzwerte von Luftverunreinigungen in Autoabgasen weiter reduzieren, Einhalt
geboten werden. In einer aktuellen Analyse untersucht Technical Insights,
ein Unternehmensbereich der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, technologische
Trends, mit denen die Automobilindustrie auf neue Umweltregulierungen reagiert.
“Die Emissionen durch Kraftfahrzeuge sind ein ernsthaftes Problem in Europa. Automobilfirmen
arbeiten daher fieberhaft an verschiedenen Technologien, wobei die Kohlepartikel bereits an
der Quelle entfernt und so eine grünere Umwelt geschaffen werden soll,” meint
Technical Insights Analyst Sathyaraj R..
Emissionskontrolle über Katalysatoren
Ein besonders Erfolg versprechender Ansatz ist der, über Katalysatoren anfallende
Emissionen von Schadstoffen wie Schwefel und andere kleine Partikel zu kontrollieren.
Damit könnten sich Automobilfirmen nicht nur an die Umweltschutzbestimmungen halten,
sondern auch die Benzinnutzung optimieren. Letzteres spielt in Anbetracht der Tatsache,
dass Benzinkosten in Europa drei bis vier Mal so hoch sind wie in den USA, eine wichtige Rolle.
“Viele westeuropäische Länder und Autohersteller haben freiwillig zugestimmt, den
Benzinverbrauch auf nationaler Ebene zu verbessern, insbesondere da die nationalen
Märkte in Europa immer noch nicht homogen sind,” kommentiert Sathyaraj. “Das liegt
hauptsächlich daran, dass die Märkte durch unterschiedliche Besteuerungssysteme
beeinflusst werden.”
Biomasse als Brennstoff der Zukunft
Darüber hinaus sind Regierungen und Firmen auf der Suche nach alternativen Wegen
der Brennstoffproduktion. Der Fokus dabei liegt auf Erweiterung der erneuerbaren
Energiequellen, sowie dem Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung. Biomasse
beispielsweise erweist sich als geeignete Ressource, da diese aus einer Vielzahl
von pflanzlichen und tierischen Materialien gewonnen werden kann. Dazu gehören
Kulturpflanzen, Pflanzenreste und organische Rückstände wie wie Schlamm, Klärschlamm
und industriellen Holzabfall.
Neben der Gewinnung von Antriebsbrennstoffen, Elektrizität, Wärme, sowie einer
Kombination von Wärme und Kraft mindert der Gebrauch von Biomasse und erneuerbaren
Rohstoffen die Abhängigkeit von den fossilen Brennstoffen, schont die Natur und
schafft neue Arbeitsplätze, wie in der Agrarindustrie.
Neben weiteren technologischen Trends, die die Größe sowie das Wachstum der gesamten
Industrie stark beeinflussen, geht Sathyaraj auf potenzielle kommerzielle
Anwendungsmöglichkeiten ein, gibt eine Zusammenfassung der verschiedenen Patente
und liefert Einblicke in wichtige Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
bedeutender Marktteilnehmer.
Auf Anfrage übersendet Frost & Sullivan allen interessierten Lesern eine kostenfreie
Einführung in den Markt der europäischen Automobilindustrie mit Schwerpunkt
Umweltschutzbestimmungen und verwandte technologische Entwicklungen in englischer
Sprache per E-Mail. Anfragen können gerichtet werden an Janina Hillgrub,
Corporate Communications (siehe oben).
Frost & Sullivan ist ein weltweit führender Anbieter internationaler
strategischer Marktforschung und Unternehmensberatung mit Hauptsitz in Kalifornien.
Im Unternehmensbereich Technical Insights werden ständig aktuelle
Research-Reports zu neuen und traditionellen Technologien veröffentlicht.
|