Softing schließt sich dem FlexRay™-Konsortium als Tool-Entwickler an
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Softing goes FlexRay™
Mai 2004
Softing schließt sich dem FlexRay™-Konsortium, einer Vereinigung von Automobil- und Halbleiterherstellern,
Zulieferern und Toollieferanten für elektronische Systeme im Kfz, als Tool-Entwickler an. Das im September
2000 gegründete Konsortium befasst sich mit der Entwicklung, Spezifizierung, Einführung und Implementierung
eines neuen, offenen und skalierbaren Standards für zukünftige sicherheitsrelevante Steuerungsapplikationen
im Kraftfahrzeug. Es handelt sich dabei um ein flexibles Hochgeschwindigkeits-Kommunikationssystem, das auf
die wachsenden technischen Anforderungen im Automobil zugeschnitten ist.
Dieses Kommunikationssystem - mittlerweile als De-facto-Standard angesehen - ermöglicht Anwendungen
für echtzeitfähige Datenübertragung in verteilten Systemen wie z. B. X-by-Wire. Elektronische Systeme können
mit Hilfe des deterministischen und fehlertoleranten Kommunikationssystems mechanische/hydraulische Teile ersetzen,
d. h. auch nach Ausfall von einzelnen Komponenten ist der zuverlässige Weiterbetrieb des verbleibenden
Kommunikationssystems gewährleistet. Dadurch können neuartige, intelligente Fahrerassistenz-Systeme für mehr
aktive Sicherheit und besseren Komfort im Automobil sorgen. Zusätzlich bietet FlexRay™ bei der Antriebsstrang-
und Sicherheitselektronik eine Vielzahl weiterer Anwendungen. Als ein Beispiel sei FlexRay™ als zentraler
Backbone-Bus genannt, der die verschiedenen Bus-Netzwerke eines Fahrzeuges miteinander verbindet.
Softing wird in einem ersten Schritt die DTS-Produktfamilie ("Diagnostic Tool Set") erweitern. Dies wird den
Zugriff auf die Daten des FlexRay™-Steuergerätes und insbesondere auch das Testen von Gateways (CAN/FlexRay™)
ermöglichen. Durch die Erweiterung der DTS-Produktfamilie werden Kunden an jeder Stelle der Prozesskette auf
FlexRay™-Steuergeräte zugreifen können, wie sie es von DTS schon bei anderen Bussystemen gewöhnt sind.