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Weltpremiere auf der CeBIT: Bluetooth-
Autoradio und - Computer von Kenwood
Mit den Prototypen eines CD-Radios und eines gleichgroßen PCs zeigt Kenwood in Hannover die ersten
Bluetooth-Anwendungen fürs Auto.
Der japanische Elektronik-Spezialist Kenwood präsentiert auf der vom 22. bis 28. März 2001 in
Hannover stattfindenden CeBIT gleich zwei Weltpremieren: den Prototyp eines Autoradios mit einer
Bluetooth-Funkdatenschnittstelle sowie einen mobilen Computer mit Bluetooth-Anbindung zum Betrieb
in Fahrzeugen.
Schon seit längerer Zeit beschäftigen sich die Kenwood-Entwickler mit der Bluetooth-Technologie,
um auf diese Weise Wege zu finden, die Kommunikationsmöglichkeiten und den Bedienungskomfort von
Mobiltelefonen und Musikanlagen im Auto zu verbessern. Zwei auf Bluetooth-Schnittstellen basierende
Anwendungen für den mobilen Betrieb wurden nun von der Bluetooth Special Interest Group, einem
Zusammenschluss von inzwischen mehr als 2.150 Hersteller- und Entwicklungsfirmen, als offizielle
Prototypen für weitere Erprobungen freigegeben.
Das erste Produkt ist der mit Bluetooth-Schnittstelle ausgestattete CD-Receiver Kenwood
KDC-PSR91bti. Er ermöglicht die drahtlose Kommunikation mit ei-nem Mobiltelefon, um
beispielsweise das Telefongespräch direkt über die im Fahrzeug installierten Lautsprecher
wiederzugeben. Das Radio bezieht seinen Strom dabei vom 12 V-Bordnetz und ist kompatibel
mit allen Mobiltelefonen, die das Bluetooth-Headset-Profil unterstützen. Gleichzeitig
dient dieses Projekt dazu, den optimalen Platz für eine Bluetooth-Antenne am Fahrzeug zu
finden und möglichen wechselseitigen Störungen mit der Fahrzeugelektronik und anderen
Funkdiensten auf die Spur zu kommen.
Beim zweiten auf der CeBit gezeigten Prototyp handelt es sich ein einen mobilen Computer
im Format eines handelüblichen Autoradios. Mit diesem extrem kompakten Hochleistungs-PC
lässt sich beispielsweise testen, wie sich ein Internet-Zugang im Auto nutzen lässt,
um in Verbindung mit Bluetooth-Mobiltelefonen, -Notebooks oder -Organizern
Navigationsdienstleistungen zu nutzen. Das Gerät arbeitet wie ein konventioneller
Computer mit dem Betriebssystem Windows 2000 und unterstützt die Bluetooth-Profile
"Headset" und "Dial-Up". Dank seiner Leistungsfähigkeit ist Kenwoods spezieller
Bordcomputer zudem ein optimales Versuchsobjekt für weitere künftige mobile
Bluetooth-Anwendungen: Der KDC-MX9bti verfügt über einen 600 MHz-Pentium-Rechner,
128 MB Arbeitsspeicher, ein integriertes 16fach-CD-ROM-Laufwerk sowie USB-, PS/2- und
COMM-Anschlüsse und einen RGB-Monitorausgang.
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Bluetooth ist ein eingetragenes Warenzeichen der Ericsson Corp.
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